Rezension: Mein ganz unglaublicher Opa

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Buchcover

„Mein ganz unglaublicher Opa“ von Anna Lisa Kiesel ist ein kleines und überschaubares Buch von 78 Seiten. Das Buch ist Gulliver Verlag erschienen und gehört zur Reihe super lesbar.

Es macht mit seinen einfachen Sätzen und kurzen Kapiteln auch leseschwachen Kindern Freude. In meiner LRS Förderung hat es die Kindern besonders stolz gemacht, ein ganzes Buch gelesen zu haben. Dies hat die Lesemotivation nachhaltig enorm gesteigert. 

Buchseite mit Schrift

Die Geschichte ist sehr lebendig erzählt, vor allem die Emotionen werden sehr deutlich. Die schönen schwarz-weiß Illustrationen lockern die Geschichte zusätzlich noch auf. 

Buch mit Schrift und einem Bild von einem Mädchen und einem Huhn

Ein großer Kritikpunkt: Wir fanden es nicht gut, dass Greta zu einem fremden, älteren Mann einfach so geht. Dass sie von Anton Süßigkeiten annimmt und so viel Zeit mit ihm verbringt, ohne dass die Eltern es wissen, fanden wir ungut. Dies sollte in einem Buch, das auch Kinder alleine lesen, so nicht einfach stehen bleiben. 

Ein kleiner Kritikpunkt: Zum Schluss hätten wir uns ein wenig mehr Einsicht und Selbstkritik von Greta gewünscht. Dass sie mit ihren Lügengeschichten einfach davonkommt, ist kein gute Vorbild. 

Fazit:
Ein schönes und überschaubares Buch, das Kinder auch gut alleine lesen können. Es motiviert zum Weiterlesen. Inhaltlich sollte man es aber mit den Kids besprechen.

Wer noch weitere Buchtipps sucht oder mehr über Kriterien, die Texte für Kinder und Jugendliche mit LRS leichter lesbar machen, wissen möchte findet bei dem Beitrag „Zum Lesen motivieren: Bücher für Kinder mit LRS“ von Sabine Landua wertvolle Anregungen.

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